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Vinaros ist Fahrradfeindlich
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Date: 08/08/2008 22:23
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By: Spaniel
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Status: Mitglied
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Karma: 0  
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..neu dabei  | Beiträge: 1 |   | |
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Hallo Vinaros Freunde
Zu denen zählen sich meine Frau und ich auch seit einigen Jahren. Kommen wir doch jedes Jahr einmal für Tage bis zwei Wochen vorbei. Mit dem Wohnmobil campieren wir auf dem Campingplatz Vinaros in nördlicher Richtung von der Stadt.
Da die Stadt auf ebener Strasse mit dem Fahrrad auf der Küstenstrasse in fünfzehn Minuten erreicht werden kann, benützen deshalb sehr viele Camper (vor allem Holländer) das Fahrrad als umweltfreundliches und rationelles Fortbewegungsmittel.
"Benutzten", darf ich nun berichtigen. Um die schon längst signalisierte 30 Std/km Beschränkung durchzusetzen hat man nun "Kunststoff-Schikanen" quer zur Fahrtrichtung eingebaut und zwar nicht wenige. Natürlich auf der ganzen Breiteder Strasse, um diejenigen auch noch zu strafen die am Desaster der Raserei auf der Küsten-Strasse und deren Seitenstrassen in keiner Weise schuld sind. Die Schläge die es einem beim fahren mit dem Rad versetzt sind schmerzhaft und die Hindernisse sind schlussendlich vor allem für ältere Fahrer auch gefährlich. Sie verlangsamen so ihr Tempo und brauchen als Folge eine breitere "Fahrspur" um das Gleichgewicht zu halten.
Die Geschwindigkeit drosseln höchstens ältere Automobilisten. So brettern Roller, Motorräder, Autos und sogar der Bus unvermindert gleich schnell über die Hindernisse, die tatsächlich nur für Radfahrer welche sind. Alle motorisierten Fahrzeuge "schlucken" mit der guten Federung die Hindernisse. Dass zudem die Hindernisse bis an den Rand der Strasse reicht, zeigt, dass man generell alle Verkehrsteilnehmer strafen wollte. Zudem sind die nicht wenigen "Spazierfahrten" der Polizei auf der ganzen Küstenstrasse mehr als wirkungslos. Wieso, kann man sich ja selber denken.
Bei einer Umfrage auf dem Campingplatz im Juni, haben mir von fünfzehn Befragten Camper deren dreizehn enttäuscht bis erbost gesagt (die andern zwei fahren immer mit dem Auto), dass sie unter solchen Umständen halt gezwungenermassen auch das Auto nehmen um in die Stadt zu kommen. Hätte ich die Umfrage ausgedehnt, wäre da noch eine Menge unzufriedener Gäste von Vinaros dazu gekommen.
Zum Schluss möchte ich vermuten, dass Vinaros Stadtväter sicher nicht umweltschonend mit dem Rad fahren, sondern ohnehin die Benzinkutsche verwenden auch nur für um die Ecke. Wäre eigentlich nur gut, wenn dieser Bericht den gescheiten Verkehrsplaner auch zu Augen geführt würde.
Es grüsst
Hampi, dem Vinaros ans Herz gewachsen ist.
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